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Struktur

Für den Verbund HET LSA wurde eine Struktur mit vier wesentlichen Elementen realisiert:

 

1. Die Professur für Professionalisierung und Hochschulentwicklung der akademischen Lehre an der Otto-von-Guericke Universität in Magdeburg

 

Der Professur obliegt die inhaltliche Projektleitung. Des Weiteren widmet sie sich der Lehr-Lern-Forschung, leitet aufwandsrealistische Handlungsoptionen ab und entwickelt dementsprechende Qualifizierungskonzepte für Lehrende.

 

2. Die Transferstelle „Qualität der Lehre“ am Institut für Hochschulforschung (Hof) Halle-Wittenberg

 

Transferstellen der Hochschulen organisieren normalerweise die Kooperation zwischen den Hochschulen und regionalen Unternehmen. Anders die Transferstelle „Qualität der Lehre“: Sie befasst sich mit Studium und Lehre. Der Transfer geschieht hier im Rahmen eines Verbundes aller sachsen-anhaltischen Hochschulen. Die Transferstelle wertet Konzepte und Beispiele guter Praxis an einzelnen Hochschulen aus und macht sie überlokal verfügbar. Projektergebnisse und Erfahrungen werden dadurch allen sachsen-anhaltischen Hochschulen zur Verfügung gestellt. Besonders im Mittelpunkt steht dabei die studentische Heterogenität.

 

3. Kompetenzstützpunkte an den beteiligten Hochschulen in Sachsen-Anhalt

 

Die Mitarbeiter/-innen der Kompetenzstützpunkte nehmen eine doppelte
Brückenfunktion wahr: Einerseits identifizieren sie Bedarfe ihrer Hochschule und erarbeiten Möglichkeiten, diesen lösungsorientiert zu begegnen. Auf der anderen Seite widmen sich die Kompetenzstützpunkte der Übertragung von orts- sowie fachspezifischen Erfahrungen, Angeboten und Lösungsmöglichkeiten, die im Rahmen ihrer speziellen Projektinhalte erarbeitet werden. Dies erfolgt mit dem Ziel einer Verfügbarmachung auf Landesebene für alle Hochschulen Sachsen-Anhalts. Kompetenzstützpunkte des Verbundes befinden sich an folgenden Hochschulen: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Hochschule Magdeburg-Stendal, Hochschule Harz, Hochschule Merseburg, Hochschule Anhalt, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

 

4. Kompetenzzirkel

 

Kompetenzzirkel werden nach Bedarf gebildet und bringen die jeweils einschlägigen Personen aus verschiedenen Themenbereichen zusammen. In diesem Format werden die Arbeitsergebnisse des Verbundes HET LSA in die Hochschulen getragen und weitere Best Practice-Beispiele identifiziert. Somit kann auch verhindert werden, dass Konzepte und Produkte erarbeitet werden, die an anderer Stelle bereits vorliegen bzw. erprobt worden sind. Die Kompetenzzirkel sind keine dauerhaften Strukturen, d. h. sie lösen sich gegebenenfalls auch wieder auf, wenn der Austauschbedarf befriedigt ist bzw. überführt werden konnte.

 

 

Nächste Termine

  1. Webinar: Flipped Classroom

    30. Januar 2019 um 15:00
  2. Webinar: Reflexionskompetenz Lehramtsstudierender

    25. Februar 2019 um 14:00